Über Artemest
The Artisan

Das florentinische Atelier, das handgefertigtes Design neu definiert

Bei Il Pezzo Mancante sind Massivholz, Messing, mundgeblasenes Kristall und Carrara-Marmor nicht einfach Materialien, sondern die Sprache einer Philosophie, die in Florenz verwurzelt und von tiefem Respekt für Handwerk und Erinnerung geprägt ist. In diesem Gespräch reflektieren die Gründer Cosimo Terzani und Barbara Bertocci darüber, mit Absicht in einer Ära der Überproduktion zu gestalten, und über ihre Überzeugung, dass die kraftvollsten Objekte auch in hundert Jahren noch ebenso klar sprechen wie heute.

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Il Pezzo Mancante („das fehlende Stück“ auf Englisch) ist ein Atelier, das einzigartige und elegante Stücke aus Massivholz, Messing, mundgeblasenem Kristall und Marmor aus den besten Carrara-Steinbrüchen von Hand fertigt. Mit diesen Materialien übertragen der in Florenz geborene Cosimo Terzani und Barbara Bertocci ihre Liebe zu höchster Qualität und zeitlosem Design in exquisite Objekte.

Il Pezzo Mancante („das fehlende Stück“ auf Englisch) ist ein Atelier, das einzigartige und elegante Stücke aus Massivholz, Messing, mundgeblasenem Kristall und Marmor aus den besten Carrara-Steinbrüchen von Hand fertigt. Mit diesen Materialien übertragen der in Florenz geborene Cosimo Terzani und Barbara Bertocci ihre Liebe zu höchster Qualität und zeitlosem Design in exquisite Objekte.

Viele Ihrer Werke tragen eine starke skulpturale Qualität in sich. Wie wichtig ist Ihnen die Grenze zwischen funktionalem Objekt und Kunstwerk?

Für uns existiert diese Grenze schlicht nicht. Ein Objekt muss seine Funktion erfüllen — aber es muss dies mit Gefühl tun. Beides ist untrennbar: Würde die Funktion das Emotionale verraten oder die Emotion die Funktion, wäre das Ergebnis in unseren Augen kein Designobjekt mehr.


Was uns interessiert, ist, dass das Objekt vom Moment seiner Entstehung an zu einem Gefäß für Erinnerungen wird. Es trägt die Erinnerung jener in sich, die es erdacht und gebaut haben — die Hände und die Hingabe, die ihm seine Form gegeben haben. Und es sammelt weiter, begleitet das Leben dessen, der es auswählt, und bewahrt dessen Erinnerungen über die Zeit hinweg. Darin liegt, wenn wir es unbedingt in Worte fassen müssen, die skulpturale Dimension und die Funktion, die ein und dasselbe werden.

Viele Ihrer Werke tragen eine starke skulpturale Qualität in sich. Wie wichtig ist Ihnen die Grenze zwischen funktionalem Objekt und Kunstwerk?

Für uns existiert diese Grenze schlicht nicht. Ein Objekt muss seine Funktion erfüllen — aber es muss dies mit Gefühl tun. Beides ist untrennbar: Würde die Funktion das Emotionale verraten oder die Emotion die Funktion, wäre das Ergebnis in unseren Augen kein Designobjekt mehr.


Was uns interessiert, ist, dass das Objekt vom Moment seiner Entstehung an zu einem Gefäß für Erinnerungen wird. Es trägt die Erinnerung jener in sich, die es erdacht und gebaut haben — die Hände und die Hingabe, die ihm seine Form gegeben haben. Und es sammelt weiter, begleitet das Leben dessen, der es auswählt, und bewahrt dessen Erinnerungen über die Zeit hinweg. Darin liegt, wenn wir es unbedingt in Worte fassen müssen, die skulpturale Dimension und die Funktion, die ein und dasselbe werden.

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